BEGABT – DIE GLEICHUNG EINES LEBENS

Auch wenn BEGABT – DIE GLEICHUNG EINES LEBENS wahrscheinlich nicht den Bechtel Test bestehen würde (ich kann mich nur an eine Konversation zwischen zwei erwachsenen Frauen erinnern und darin ging es um einen Mann), ist der Film ein wunderschöner Liebesbrief an die Fähigkeiten von Frauen und besonders an die Beziehung zwischen Vater(figuren) und Töchtern.

Frank Adler (Chris Evans) zieht in einer Trailerpark Siedlung in Florida seine Nichte Mary (McKenna Grace) auf. Das Mädchen ist hochbegabt, wird von ihrem fürsorglichen Onkel aber zu einem normalen Leben gedrängt. Trotzdem bleiben die Talente des kleinen Genies nicht lange unentdeckt und so steht eines Tages Franks Mutter Evelyn (Lindsay Duncan) auf der Matte um Mary zu fördern. Das Onkel – Nichten Team wird plötzlich auf eine harte Probe gestellt und droht am Eingreifen der ergeizigen Frau zu zerbrechen.

BEGABT – DIE GLEICHUNG EINES LEBENS ist eine wundervolle Hommage an die Vater-Tochter Beziehung und ein echter Tearjerker. Neben einem großartigen Chris Evans, der sich mit dem Porträt des liebevollen Onkels, das Typecasting des Captain America – Superhelden Typ von der Seele gespielt hat, verzaubert die Nachwuchsschauspielerin McKenna Grace auf voller Länge. Außergewöhnlich süß, pfiffig und gewitzt, berührt das junge Mädchen selbst das härteste Kinogeherherz. Und auch Octavia Spencer, Lindsay Duncan und Jenny Slate zeigen mächtig auf.

Mit einem wundervollen Drehbuch, einer emotional berührenden Geschichte und den, bereits erwähnten, großartigen Schauspielern, ist BEGABT – DIE GLEICHUNG EINES LEBENS ein absolutes Must-See im Jahr 2017. Und mit ein bisschen Glück erhält Chris Evans ja vielleicht sogar seinen ersten Globe oder Oscar Nod? Verdient hätte er ihn sich.

BEGABT – DIE GLEICHUNG EINES LEBENS ist ab 14. Juli in den österreichischen Kinos zu sehen.

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