Deadpool 2 – Antihero lauwarm aufgekocht

© 2018 Twentieth Century Fox

Sequels sind die neue Challenge. Vor allem, wenn der erste Teil, und meist nur dann gibt es eine Fortsetzung, zum Kassenschlager wird. Mit DEADPOOL 2 halten sich Ryan Reynolds und Team an altbekanntes und würzen etwas mit Josh Brolin nach.

2018 zieht Josh Brolin ins Heim für Superheros ein. Nach Thanos in AVENGERS: INFINITY WAR darf man den Schauspieler nun auch in DEADPOOL 2 mit etwas weniger CGI und einer trotzdem wertvollen Hand (Arm) als Cable bestaunen. Dieser reist in die Gegenwart um Jungmutanten Russell Collins zu töten, da dieser in der Zukunft seine Familie vernichten wird. Deadpool aka Wade Wilson ist zudem Zeitpunkt mit Russell in einem Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt und macht es sich zur Aufgabe den Jungen zu retten. Alles motiviert vom Tod seiner geliebten Vanessa, den Wade sich zuschreibt.

Der zweite, und voraussichtlich nicht letzte Teil, der DEADPOOL Saga bringt das gleiche System aus Film eins zu Papier, das damals das viele Geld und den Erfolg einbrachten. Die Pop Culture Referenzen wurden upgedated, sowie die „It’s-so-obvious“ Jokes. Man lacht und geht gut entertained aus dem Kino. Ryan Reynolds ist unterhaltsam und witzig, Josh Brolin passt als Bösewicht und auch das Softie Herz gegen Ende lässt sich mit viel Popcorn und Soda im Bauch abkaufen. Dass der Film rein zur Unterhaltung dient und schnell wieder vergessen ist, inklusive. Das machen auch die kreativen Opening Titles, die X-Men Zuckerl, die gute Musik und die End Credit Scenes (ich betone SCENES!) nicht weg.

Alles in Allem ist DEADPOOL 2 eine gute aufgewärmte Erfolgsgeschichte mit zwei, drei Highlights. Ein unterhaltsamer Kinogang ist (fast) garantiert.

Ab 17. Mai in den österreichischen Kinos.

 

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