DER DUNKLE TURM

Es fasziniert mich immer wieder wie unterschiedlich wir als Zuseher Filme auffassen. Mittlerweile muss ich wohl sagen, dass ich komplett gegen den Strom schwimme. Aber hey, es is wie es is. Warum ich das anspreche? Weil mir, im Gegensatz zu den Meinungen die man bisher gehört hat, DER DUNKLE TURM (orig. THE DARK TOWER) gut gefallen hat.

Jake Chambers (Tom Taylor) leidet seit dem Tod seines Vaters an schweren Alpträumen, die ihn voll und ganz einnehmen. Während sich seine Mutter Sorgen macht, und um ihm zu helfen von Psychiater zu Psychiater schickt, kommt der neue Mann in ihrem Leben weniger damit zurecht, eigentlich möchte er dass Jake einfach nur verschwindet. Als er in eine psychiatrische Anstalt in Upstate New York eingewiesen werden soll, haut der Junge schließlich ab, denn diese Träume scheinen keine Träume sondern Visionen zu sein.

Auf der gleichnamigen Buchreihe von Stephen King basierend (die ich nicht gelesen habe) ist DER DUNKLE TURM ein unterhaltsamer „Abenteuerfilm“. Die Drehbuchstruktur der Heldenreise ist zwar teilweise  offensichtlich erkennbar, trotzdem ist der Film visuel und auch von Storyline und den Charakteren her ansprechend. Idris Elba als Roland Deschain überzeugt genauso wie Matthew McAlrightAlrightAlright als Bösewicht Walter O’Dim. Was aus der Originalerzählung weggelassen oder gestrichen wurde, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber der Handlungsstrang wirkt solide, gegen Ende scheint man dann jedoch ein wenig zu hudeln. (bei 94 Minuten keine allzu große Überraschung)

Als im Abspann der Name des Regisseurs fiel war mir auch bewusst warum mich der Film so angesprochen hat. Nikolaj Arcel hat mit DIE KÖNIGIN UND DER LEIBARZT einen meiner absoluten Lieblingsfilme gemacht und sich damit eindeutig in mein Herz „gedreht“.

Der großartige Score wurde von Junkie XL aka Tom Holdenborg komponiert und wird die nächste Zeit definitiv auf Dauerschleife bei mir laufen.

DER DUNKLE TURM ist ab dem 11. August in den österreichischen Kinos.

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