#1 DER INSASSE von Sebastian Fitzek

(c) Claudia Rummel

Okay, here it goes. Buch Nummer 1 meiner #useupchallenge ist gelesen. DER INSASSE vom deutschen Thrillerkönig Sebastian Fitzek hat mich unterhalten, gegruselt und war schlussendlich nicht ganz so verrückt, wie ich zuerst erwartet habe. Wie ich meine 3,5 von 5 Sternen für das Buch rechtfertige, lest ihr im heutigen Beitrag.

Sebastian Fitzek. Wer in den letzten Jahren seine Runden durch die Buchgeschäfte oder durch Bookstagram gemacht hat, hat den Namen definitiv schon gehört. Der Meister des Psychothrillers wird von vielen hoch gelobt und von anderen zutiefst verabscheut. So ist das eben, wenn man Rang und Namen hat. Auch ich brauchte meine Zeit um mich an den ersten Fitzek zu wagen. Anfang des Jahres las ich dann DIE THERAPIE und war hellauf begeistert. Ich verschlang das Buch in einem knappen Wochenende. Meine Erwartungen an den aktuellsten Fitzek-Thriller waren deswegen hoch.

Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren.

DER INSASSE erzählt die Geschichte von Till Berkhoff, der vor einem Jahr seinen Sohn Max verloren hat. Entführt von einem Monster, das nunmehr in der Berliner Psychoanstalt der Steinklinik sitzt. Da Till mit der Ungewissheit, was denn mit seinem Sohn passiert ist nicht mehr leben kann, lässt er sich einliefern. Denn er möchte dem Mörder seines Sohnes gegenübertreten und endlich Klarheit haben.

Während sich der Klappentext spannend liest und bereits viele Fragen aufwirft ist es vor allem der LIMITED EDITION Sticker, der mich dazu „zwang“ das Buch mitzunehmen. Denn wie oft hat man schon ein Buch in Gummizellenoptik zuhause im Regal stehen. Die blutroten Seitenränder noch dazu, verleihen dem Fitzek-Buch ein ganz besonderes Aussehen. Top Noten an die Designabteilung bei Droemer & Knaur.

Zum Inhalt selbst muss ich sagen, dass ich mich unterhalten gefühlt und teilweise auch echt geekelt habe. Schlussendlich war die Conclusio allerdings ein wenig flach. Vielleicht waren es vor dem eigentlichen Ende schon zuviele Herzklopf Momente, oder es fühlte sich einfach zu simpel an. Schade, denn in DIE THERAPIE war der Twist am Ende einfach nur ein großes WTF!? und genau so etwas hatte ich auch hier wieder erhofft. Trotzdem würde ich das Buch nicht als schlecht bezeichnen. Schon allein der Schreibtstil von Fitzek gefällt mir sehr gut. Er schreibt kurz und knackig, schafft es detailreich aber nicht überladen zu beschreiben und mit Cliffhangern die Spannung stehts aufrecht zu halten.

Ich habe, wie bereits erwähnt, noch nicht die „Fitzek-Knowledge“ und das war erst mein zweites Buch von ihm, aber im Gegensatz zu DIE THERAPIE fand ich DER INSASSE besonders ekelhaft. Die Brutalität der einzelnen Charaktere war, zwar immer glaubhaft, aber echt „grindig“, wie es in Österreich so schön heißt. Definitiv nichts für schwache Nerven.

DER INSASSE von Sebastian Fitzek ist zwar nach altbewährtem Aufbau geschrieben, unterhält aber trotzdem und schafft mit seinen verschiedenen Charakteren und Storysträngen das Interesse zu halten. Durch gekonnt eingesetzte Cliffhanger und aufgeworfene Fragen bleibt die Spannung hoch und die Neugier des Lesers endlich den Durchblick zu erhalten aufrecht. Teilweise vorhersehbar, schafft es Fitzek trotzdem zu überraschen. Und auch wenn das Ende nicht 100% zufriedenstellend war, hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen.

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