KONG: SKULL ISLAND – Wenn Monster gar nicht die Bösen sind

KONG: SKULL ISLAND ist einer dieser Filme, von denen man seit Monaten etwas hört, die man eigentlich interessant findet, aber, über die man, bis auf das einmalige Schauen des Trailers nicht sonderlich viel weiß. Ein 7.8 Rating auf dem film.at App und Schauspieler Tom Hiddleston und Brie Larson, als Hauptdarsteller, haben mich dann aber doch neugierig gemacht.

Also bin ich eher spontan am Freitag nach Feierabend ins Wiener Apollo Kino gegangen und hab mich für die einzig humane Lösung entschieden: Wenn ich mich ansch**** dann im IMAX Format. 3D versteht sich. Neben dem Poster, welches man im Apollo bei der IMAX 3D Experience bekommt, (oh, Gott ich liebe Film Goodies!) war es die beste Investition! Denn: KONG: SKULL ISLAND ist wohl einer der besten Action Filme die ich seit langer Zeit gesehen habe.

Gut, die Story ist wenig überraschend: Expeditionsteam, geführt von den Amerikanern (Who else!?) reist zu einer Insel (Spoiler, not spoiler: Skull Island), die, auf Grund eines immerwährenden Sturms (Zufall, Zufall), von der Außenwelt abgeschnitten und deswegen noch nicht erforscht wurde. Shit gets real und ein großer Affe ist auch involviert.

Die Story bietet keine großen Überraschungen, ist aber weder vorhersehbar noch schlecht.

Aber eigentlich geht es ja gar nicht um die Story. KONG: SKULL ISLAND ist ein visueller Augenschmaus! Von der fast Comichaften Lichtgestaltung in den ersten Szenen (ein dramaturgisch toller Kontrast zum „natürlichen“ Licht im Urwald später im Film), bis zur Komposition. Jedes Bild ist zum Einrahmen schön. Von Anfang bis Ende.

Zudem ist der Film ein großartiger Ensemblefilm, der die White Washing Industrie in ihre Schranken weist. Der bunte Ensemblecast fühlt sich einfach richtig an! Toll gespielt scheinen alle Schauspieler gleichwertig. Natürlich gibt es Hauptrollen, aber diese werden nicht unnötig hervorgehoben. Und ja, Tom Hiddleston ist sexy in dem Film. Aber das müsste er gar nicht. Der Film ist viel zu gut um sich auf das Aussehen seiner Schauspieler zu verlassen, wie es nicht selten der Fall ist.

Der tolle Soundtrack (Vorbild: Guardians of the Galaxy) unterstreicht den Humor im Film. Der Score von Henry Jackson schafft Stimmung.

Sehr schön sind auch die Archivaufnahmen zu Beginn des Films, die einführend sofort einen Überblick über die Zeit geben. Ebenfalls toll, ist die smarte Nutzung klassischer King Kong Momente – nicht zu aufdringlich, nicht zu versteckt, dass man sie übersehen könnte. Der Film ist nicht kitschig, auch wenn es zwei, drei Momente gibt, in denen er den Kopf gerade noch so aus der Schlinge zieht.

Alles in Allem eine absolut sehenswerte Neuverfilmung um den Mythos King Kong, bei der man wirklich bis zum absoluten Schluss bleiben sollte! (Das ist ein Hinweis.)

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