Merry Grinchmas!

© Universal Pictures

Er ist zurück. 18 Jahre nach seiner Jim Carrey Version erobert der DER GRINCH ab 29. November die österreichischen Kinos. Diesmal in Animationsform. Warum der Weihnachtsfilm kein Remake und definitiv sehenswert ist? Einfach weiterlesen.

Ja, ich habe den Film DER GRINCH von Ron Howard gesehen. Die Version aus dem Jahr 2000 mit Jim Carrey in der Titelrolle schaffte es aber erst sehr viel später auf meinen TV Screen, denn mir machte das Poster Angst. Ich konnte mir einfach gar nichts unter dem Film vorstellen und da ich vor gruseligen Filmen sowieso zurückschrecke, habe ich es viele Jahre einfach ganz gelassen. Als ich ihn dann doch endlich gesehen habe, hat er mir gefallen…allerdings konnte ich mich vor der Neufassung im Animationslook kaum mehr an die Geschichte erinnern. Das die Version aus dem Jahr 2018 ein wenig upgedatet und aktualisiert wurde, fiel aber selbst mir auf.

Basierend auf dem Buch WIE DER GRINCH WEIHNACHTEN GESTOHLEN HAT von Theodor Seuss Geisel erzählt auch der Animationsfilm DER GRINCH genau das. Der Grinch, ein grünes Monster das mit seinem treuen Vierbeinerfreund Max in einer Höhle hoch über Whoville lebt, hasst, auf Grund schlechter Kindheitserinnerungen, Weihnachten. Das die Whos, die Bewohner des gleichnamigen Dorfes, aber gerade das winterliche Fest besonders feiern stößt dem Grinch natürlich doppelt übel auf. Dreimal sogar, will die Bürgermeisterin (Ja, das stimmt so!) Weihnachten dieses Jahr sogar DREIMAL so groß feiern. Das ein Plan her muss um Weihnachten zu verhindern ist da nicht weit her geholt.

DER GRINCH (im Original von Benedict Cumberbatch und im Deutschen von Otto Waalkes gesprochen) ist ein wunderbar lustiger, amüsanter und emotionaler Weihnachtsfilm für die gesamte Familie. Mit der Liebe zum Detail, einem Hund (und Rentier!) zum verlieben und witzigen Sprüchen hat einen die Geschichte, so basic sie in ihrem Grund ist, schnell mit hineingezogen. Man lacht, man schmunzelt und man weint, zumindest ich.

Vor allem schön fand ich die kleinen aber feinen Details, die den Film ganz ins Jahr 2018 ziehen. Neben einer BürgermeisterIN, gibt es eine alleinerziehende Mutter und etliche Whos unterschiedlichster Hautfarbe. Auch wenn der Film weiterhin von männlichen Figuren dominiert wird, sind es diese Kleinigkeiten die nach und nach eine Veränderung bringen werden. Ganz zu schweigen von der zuckersüßen und selbstbewussten Heldin Cindy Lou Who (in der 2000er Fassung von Taylor Momsen wahrscheinlich besser bekannt als Dans kleine Schwester in Gossip Girl gespielt) und der aufopfernden dreifach Mama, die ihr Leben ganz ohne Ehewho an ihrer Seite zu meistern scheint.

DER GRINCH, eine absolute Weihnachtsfilm Empfehlung, ab 29. November im Kino!

 

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