MISSION IMPOSSIBLE: FALLOUT

EINFACH NUR GEIL! Man mag über Tom Cruise denken was man will, aber wer MISSION IMPOSSIBLE: FALLOUT nicht sieht ist selber schuld. Während der Film erwachsener wirkt als seine Vorgänger, überzeugt er mit einem großartigen Soundtrack, einzigartig raffinierten Kamera und Stunts, die einem die Luft wegnehmen.

Ich gebe es zu: Die MISSION IMPOSSIBLE Serie stand nie hoch auf meiner Must-Watch Liste. Ja, die Filme liefen im Samstagabend Programm und ich kannte ein oder zwei, aber so richtig unbedingt wollte ich sie nie sehen. Dann standen die Dreharbeiten für ROGUE NATION an…und zwar in Wien. Und das veränderte alles. Seither bin ich in den Franchise hineingekippt und habe mich ein bisschen in Tom Cruise als Ethan Hunt verliebt. Er ist aber auch einfach cool. Das MISSION IMPOSSIBLE: FALLOUT ein Pflichttermin war, sollte also nicht verwundern.

Ich bin ehrlich, ich habe ein wenig gebraucht um in den Film hineinzukommen. Ganz genau so lange, bis die erste Sequenz vorbei war und das Mission Theme zuspielen begonnen hat. FALLOUT hat Storytechnisch wirklich viel zu bieten und manchmal war ich mir nicht ganz sicher, ob ich verstanden habe worum es jetzt eigentlich geht. Doch man findet sich in den neuen Stil des Films, der sich stark von seinen Vorgängern abhebt, schnell ein und kann spätestens beim zweiten Stunt kaum mehr wegsehen.

Ethan (Tom Cruise), Benji (Simon Pegg) und Luther (Ving Rhames) sollen höchst gefährliches Plutonium vom Markt nehmen, doch der Verkauf läuft schief und bringt Ethan in Bedrängnis. Er möchte es wieder gut machen und verfolgt das Plutonium nach Paris, wo ein gewisser John Lark mit der White Widow (Vanessa Kirby) Geschäfte machen möchte. Die CIA bekommt davon Wind und stellt Ethan einen Aufpasser, August Walker (Henry Cavill) zur Seite. Als dann auch noch Ilsa (Rebecca Ferguson) auftaucht ist das Chaos komplett.

Die Handlung ist umfassend und artet in manchen Szenen zu heftigster Präposition aus. Allerdings schafft FALLOUT es vergangene Handlungsstränge geschickt mit dem Hier und Jetzt zu verbinden und schenkt dem treuen MISSION IMPOSSIBLE Seher einige Schmankerl aus den anderen Filmen. (Wer erinnert sich noch an Max?)

Wie es sich für einen echten MISSION IMPOSSIBLE Film gehört, gibt es zudem wieder unzählige Stunts. Kein Wunder, wurde die Handlung des ersten Films ja um die Stunts gebaut. (Wie geil ist dafür die Story geworden!?) Auch in FALLOUT geizen Cruise und Co nicht mit ihrer Waghalsigkeit. Ob ein Halo Jump aus einem Militärflugzeug, Verfolgungsjagden über den Dächern von London, beim cruisen (You, are welcome, Benjamin!) durch die Straßen von Paris oder via Helikopter durch das Himalaya Gebirge, es ist für jeden etwas dabei. Inklusive halber Atemnot. Wer bei der ersten Hälfte des Helikopterstunt übrigens nicht mit offenem Mund im Kino sitzt ist emotionslos. (Irgendwann konnten wir uns das Lachen dann aber auch nicht mehr verkneifen. Warum müsst ihr euch selber anschauen.) Cruise macht seine Stunts selbst…und was für Stunts das sind. Einfach wahnsinn! Ganz ehrlich, das was MISSION IMPOSSIBLE im Stuntbereich leistet, muss ihnen erst einmal jemand nachmachen.

Rob Hardys Kamera hält all das auf eine Art und Weise fest, dass man nur Staunen kann. Raffiniert setzt er die Kamera ein, verwirrt die Zuschauer in manchen Szenen sogar so gut, dass der AH Moment ein paar Minuten später einfach zufriedenstellend ist. Ob mit Drohne, Krahn, im Close Up oder faszinierenden Wideshots – es ist ein visueller Genuss der eindeutig für IMAX gemacht wurde.

Dazu noch Lorne Balfes Score, der die richtigen Szenen unterlegt und hin und wieder auch mal schweigt um einfach nur die Bilder wirken lässt.

Alles in allem ist MISSION IMPOSSIBLE: FALLOUT ein Wahnsinns Action Film, der mega unterhaltet, einem den Atem nimmt und für zweieinhalb Stunden an den Kinosessel fesselt. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich den Film unbedingt im IMAX Format anschauen, denn das ist er wirklich wert. Absolutes MUST SEE! Ich werde ihn mir definitiv auch noch einmal anschauen.

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