SPIDERMAN: HOMECOMING – Marvel, ich habe Spidey geschrumpft!

„Spider-Man, Spider-Man, does whatever a spider can.”

So, der Text der Titelmusik des Spiderman Cartoon aus den 60er Jahren. Ein grauenhaft-scheinbar-nie-wieder-verschwindender Ohrwurm (You are Welcome! Warum soll ich alleine leiden.). In gewisser Weise trifft der Text der 1. Zeile des Themas auch wirklich zu. Spiderman scheint machen zu können was er will…seit der Tobey Maguire Triologie allerdings leider eher erfolglos.

„Der wird geil. Ist ja ein Marvel Film.“ Mit diesem Argument sind wir die letzten Jahre in die Kinos gepilgert, und haben einen nach dem anderen gesehen. Solo Franchises, Avengers, Duos…Alle! Und sie waren gut. Actionreich, Unterhaltsam, Humorvoll.

Okay, to be fair…Spiderman gehört ja eigentlich Sony. Schon seit den Tobey Maguire Filmen aus dem Jahre 2002 (entsetztes Emoji hier einfügen). Damit schrieb sich der damals 27-jährige Amerikaner in die Geschichtsbücher ein. Der Kopfüberkuss mit Kirsten Dunst ist wohl einer der bekanntesten Filmküsse ever. Drei Filme wurden damals veröffentlicht und läuteten quasi die Superhero Ära ein. Doch während die Marvel Kollegen die Kinoscreens eroberten wurde es ruhig um den Spinnenmann. 2012 der Rebootversuch mit Andrew Garfield. Lasst uns nicht darüber sprechen.

Dann letztes Jahr das große offene Geheimnis: Spiderman in CAPTAIN AMERICA: CIVIL WAR. Großartig!

Was kann also schief gehen wenn ein neuer SPIDERMAN auf dem Programm steht? Anscheinend einiges. Sehr schade, denn mit Tom Holland wurde ein guter Typ für den (viel zu) verjüngten Spidey gecastet.

Wir befinden uns in Queens, New York..in einer High School (Läuten die Alarmglocken schon?) Peter Parker ist 14…Verzeihung, 15 und voll in der Pubertät. Mit der Grund warum der Möchtegern Avenger nicht die Auftragslage verzeichnet, die ihm, laut seiner persönlichen Einschätzung, zusteht. Der andere Grund heißt Tony Stark aka Iron Man, der sich des Nachwuchssuperhelden angenommen hat und ihn in die Schranken weist. Aber voller Hormone, wie die jungen Burschen da eben so sind, kann Peter es nicht lassen, und tut was ein Superheld eben so tut wenn ein Bösewicht (In HOMECOMING in der Form von The Vulture (Michael Keaton).) plötzlich in seiner Nachbarschaft auftaucht und Unruhe stiftet. Gut, das Tony gerade auf einer indischen Hochzeit beschäftigt ist, während sein Assistent und Mädchen-für-Alles Happy den Umzug des Stark Towers organisiert (Ja, ehrlich!) sonst gäbs ja keinen Film.

Wer hätte gedacht, dass 122 Minuten so lange sein können. SPIDERMAN: HOMECOMING war leider überhaupt nicht mein Fall. (Irgendwie sind die Spiderman Filme seit Tobey Maguire verhext.) Langatmige, bedeutungslose Dialoge. Ein Setting das viel zu Teeny, quietschi, Kinder ist und Michael Keaton als Birdman…too soon, too soon. Während Tom Holland den Humor von einem echten Marvel Charakter definitiv auf die Leinwand bringt wird er von Sidekick Jacob Batalon (als Ned) nicht nur einmal locker von der Leinwand gespielt. Die Zendaya Cameo ist wahrscheinlich nur für Teenies spannend, während die des Masters of Disaster, der Ulknudel schlecht hin, Robert Downey Jr. genau die meine gewesen wäre…leider war RDJ eher enttäuschend. Hatte er keine Zeit? War die Bezahlung zu schlecht? Die Auftritte des Iron Man Schauspielers wirkten dürftig, erzwungen und overall mies.

Sehr schade. Spiderman in den Avenger Filmen sehr gerne, als Solo Franchise definitiv nicht mein Fall.

SPIDERMAN: HOMECOMING ab 14. Juli in den österreichischen Kinos.

 

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