The Man Who Killed Don Quixote

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THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE, das Projekt, das Regisseur Terry Gilliam 25 Jahre raubte um auf die Leinwand zu kommen hat es geschafft. Warum es 25 Jahre dauerte wird allerdings nicht wirklich evident. Denn 25 mehr oder weniger hätten wohl auch keinen Unterschied gemacht.

Toby (Adam Driver), ein erfolgreicher Werberegisseur, dreht in Spanien eine Werbung, als er draufkommt, dass nur unweit des Drehorts der Ort liegt, an dem er vor etlichen Jahren seinen erfolgreichen Studentenfilm über Don Quixote gedreht hat. Er fährt den Ort besuchen, nur um festzustellen wie sich die Welt seither verändert hat.

Während man mit der Nennung Terry Gilliam sicher nicht die super Logikgeschichte erwartet (Ich meine wer bei Monty Python war kann nicht ganz linear denken.) ist der Film über 2/3 seiner über 2stündigen Länge eher fragwürdig. Fad dahin erzählt, irgendwie ohne Sinn und Grund irrt Adam Driver durch Spanien und erlebt Hoppala nach Hoppala. Mit Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und einem Fantasie 16. Jahrhundert, weiß man als Zuschauer irgendwann selber nicht mehr was wahr was falsch, was Realität und Einbildung ist. Ein Drogentrip ohne Drogen.

Auch wenn die erste Hälfte des letzten Drittels das meiste vom ganzen Film hergibt geht man mit großen Fragezeichen aus dem Kino.

Während das Produktionsdesign und Setdesign hinreißend und farbenfroh ist, die Kamera mit Landschaftsshots verzaubert und Adam Driver schauspielerisch gut ist, ist ein Erfolg des Films wohl eher auszuschließen.

Alles in allem kann man sich THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE natürlich anschauen, muss es aber nicht.

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