Von Han, wie’s zu Solo kam und feministischen Droiden

Quelle:https://www.starwars.com/news/official-name-for-the-untitled-han-solo-film-revealed

Seit 24. Mai läuf SOLO: A STAR WARS STORY in den österreichischen Kinos. Trotzdem ich nicht heimich in der von George Lucas erfundenen Welt bin (und nicht einmal 100%ig sagen kann, ob ich alle Filme gesehen habe), wollte ich SOLO schon nach dem ersten Trailer unbedingt sehen. Zurecht!

[ACHTUNG SPOILER!!!]

Von Harrison Ford verewigt, ist der Möchtegern-Draufgänger-Spacecowboy Han Solo einer der Lieblingscharaktere der Star Wars Fans. Mit seinem haarigen Sidekick Chewbacca bestreitet er seine Abenteuer und trägt für Gutes in der Spacewelt bei. SOLO erzählt die Geschichte, wie es dazu kam. Wie wurde Han zu dem Han der er in den späteren Episoden (früheren Filmen, mein Gott ist das verwirrend) ist.

Wir treffen Han (Alden Ehrenreich) auf Corellia, wo er mit Q’ira (Emilia Clarke) ums Überleben kämpft. Die beiden wollen abhauen, dem Empire endlich entrinnen, als sie getrennt werden. Han schwört eines Tages zurückzukehren und Q’ira zu befreien. Doch als sie sich einige Jahre später zufällig treffen, ist nicht mehr alles wie es auf den ersten Blick scheint.

Spätestens am Ende des Filmes ist eines klar: SOLO wird bald nicht mehr alleine stehen. Sequels werden folgen. Denn die Handlung ist sehr darauf ausgelegt alle Zutaten, die Han Solo zu dem zu machen, der er ist (oder sein soll) einzusammeln um ihn für die Zukunft zu wappnen.

Trotzdem der Kampf um jede Errungenschaft, jeweils wie ein eigener Kurzfilm scheint und fast Videogame Charakter hat (Wenn die Aufgabe beendet ist, ertönt das Star Wars Theme.) gelingt Ron Howard schlussendlich ein guter, unterhaltsamer und actionreicher Film. Die Einführung von Lando (Donald Glover ist genial!) und Chewie sind grandios. Wieso Han mit Nachnamen Solo heißt ist ebenfalls witzig. Nur die Beziehung zwischen Han und Q’ira oder besser die Beziehung zwischen Alden und Emilia mag nicht aufleben. Irgendwie scheint es, als falle es den beiden besonders schwer Gefühle füreinander zu spielen. Ob Absicht oder nicht, die Szenen zwischen den Beiden wirken auffallend gestaged. Trotzdem ich kein Kenner und Fan bin, und sicher einige Star Wars Referenzen an mir vorbeigingen, konnte ich den ein oder anderen Hint an das, was noch kommen sollte für Han, erkennen.

Mein absolutes Highlight war aber eindeutig die rebellische Droiden Dame L3-37 (im Original gesprochen von Phoebe Waller-Bridge). Ich wusste nicht, dass ich eine feministische Roboterdame in meinem Leben brauche, aber Star Wars hat mich eines besseren belehrt. Ich habe mich köstlich unterhalten!

SOLO: A STAR WARS STORY war ein super Film, hatte Charakter und macht neugierig was als nächstes kommen wird. Denn eines ist klar, Han und Chewie werden wieder kommen. Hoffentlich!

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